OV Hamminkeln zu aktuellen Themen im Ortskern

Aus der online Sitzung des OV Hamminkeln vom 26.11.2020

Sehr positiv ist das Bauvorhaben der Eheleute van Nahmen aufgenommen worden. Eine zukunftsweisende Bauweise mit Wohnungen, die dem Bedarf in Hamminkeln entsprechen. Die Architektur ist sicher ein Meilenstein in der innerstädtischen Bebauung in Hamminkeln. Dass die zulässige Größe ausgenutzt wird, ist auch dem Standort geschuldet und hier auch sinnvoll, will man zentrumsnahen Wohnraum anbieten und nicht immer mehr Fläche versiegeln. Der Ortsverein spricht sich dafür aus, den unteren Bereich mit einer Hausarztpraxis zu belegen. Dafür gibt es zumindest einen Interessenten. Die Option dort weiteren Einzelhandel anzusiedeln, sehen wir eher nicht. Die Erfahrung, mit dem Textildiscounter, der sich an der Raiffeisenstraße angesiedelt hat, zeigt, was da sonst droht.

 

Die neuen Pläne der ITG für die Bebauung am Rathaus sind für uns als Ortsverein eine deutliche Verbesserung gegenüber früheren Konzepten. Dass die Obstwiese nun nahezu unangetastet bleibt, wird die Akzeptanz mit Sicherheit steigern. Der für uns wichtige Punkt, einer Zuwegung über die Brüner Straße, kann trotzdem realisiert werden. Kritisch sehen wir, dass auch die Zuwegung auf die Blumenkamper Straße sehr großzügig geplant ist. Dieser Weg muss soweit wie möglich eingeschränkt werden. Vielleicht ist da nur eine Zufahrt der bessere Weg oder man arbeitet mit einer Einbahnstraße. Es ist sonst ein Verkehrschaos in diesem Bereich zu befürchten.

 

Die Friedhofshalle in Hamminkeln nur zu sanieren kann vielleicht zu kurz gesprungen sein. In der neu besetzten Arbeitsgruppe „Friedhof“ soll daher auch noch mal diskutiert werden, ob es möglich ist, einen Neubau zu errichten, der alle Funktionalitäten aufweist, aber nicht die kolportierten 1,2 Mio. Euro kosten muss. Der Ortsverein wird die Fraktion beauftragen, zu beantragen, dass die betroffenen Bestatter in die Arbeitsgruppe eingeladen werden. Sicherlich ist das alles zeitkritisch, aber es ist auch ein hoch sensibles und emotionales Thema. Daher sollte man wirklich alle Aspekte beleuchten.

 

Letzter Punkt war unser gestellter Antrag, auf der Güterstraße einen Fußgängerweg in Höhe des Bahnhofes zu installieren und die Geschwindigkeit dort auf 30 km/h zu begrenzen. Da haben wir bis jetzt noch keine Einschätzung der Verwaltung erhalten. Aus unserer Sicht, bleibt dies eine wichtige und kostengünstige Maßnahme, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.