Wunderschöne Seniorenfahrt nach Dresden

Moritzburg
wer kennt diese Kirche nicht?

Nach dem Abendessen zog es eine kleine Gruppe in die Stadt. Mit einer supermodernen S-Bahn ging es in 15 Minuten vom Haltepunkt Langebrück nach Dresden-Neustadt. Vorbei an der Dreikönigskirche und über eine breite Geschäftsstraße war das erste Ziel, der „Golden Reiter“, im Blickfeld.
Die Rückfahrt, der Fahrplan unübersichtlich, konnte erst mit einer Stunde Verzögerung angetreten werden, weil der angenommene Zug an unserem Haltepunkt nicht hielt.
Am nächsten Morgen brachte uns der Bus zum Theaterplatz im Centrum von Dresden. Gut eine Stunde blieb für die Besichtigung der Semperoper.
Danach eilten wir zum Besuch der Frauenkirche, in der eine Orgelandacht vorgesehen war.
Währennd der anschließenden Innenstadtführung fanden der „Stallhof des Residenzschlosses“ und „Der Fürstenzug“, ein überdimensionales Wandbild auf Porzellankacheln, großes Interesse.
Der Zwinger“ war sehr beeindruckend.
Für den nächsten Tag waren ein Besuch des Naturparks Sächsische Schweiz, mit der „Bastei“
und die Besichtigung der Burg „Königstein“ vorgesehen. Anschließend brachte der Bus die Teilnehmer zur Schiffsanlegestelle Pirna für eine Dampferfahrt nach Dresden.
Große Überraschung gab es am nächsten Morgen. Ausgeraubt im Schlaf, fehlten dem Busfahrer, der im Gästehaus übernachtete, alle Fahrzeugpapiere, Autoschlüssel und die eigene Geldbörse . Die Reisegruppe musste sich deshalb den Tag selbst gestalten und fuhr auf eigene Faust mit der Eisenbahn nach Dresden.
So konnten eingehend das „Neue Grüne Gewölbe“ und die „Brühlsche Terrasse“ besichtigt werden.
Am Abend kam die beruhigende Nachricht, dass ein Ersatzschlüssel beschafft worden war und mit Bescheinigung der Polizei der Bus einsatzfähig war.
So konnten wir am Donnerstag wieder zu einer Rundfahrt ins Erzgebirge, mit Besichtigung des Freiberger Doms, starten. Auch der Kurort Seifen, bekannt durch die Herstellung von Weihnachtsschmuck fand großes Interesse. In den Geschäften konnte man sich schon mit seltenen Kunstgegenständen versorgen.
Trotz Verschiebung infolge des Überfalles kam am Freitag doch noch der Besuch der Porzellanmanufaktur in Meißen zustande.
Nachmittags schlossen sich ein Besuch der Moritzburg, des Käthe-Kollwitz-Museums, und mit Führung die Besichtigung des Elbschlosses Pillnitz, an.
Überwältigt von den vielfältigen Eindrücken fanden sich am Abend noch einmal die Teilnehmer in gemütlicher Runde zusammen, bevor sie am nächsten Morgen die Heimreise antraten..

Dieter Seegers