Ein Wochenende in Stenden

SPD-Geschäftsführer und Projektleiter Ibrahim Yetim (vorne rechts) begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der SPD Qualifizierung.
SPD-Geschäftsführer und Projektleiter Ibrahim Yetim (vorne rechts) begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der SPD Qualifizierung.

Liebe Genossinnen und Genossen,

von Freitag den 7. April an bis zum folgenden Sonntag dauerte das erste Wochenend-Seminar in Stenden dieser Saison, an dem Nachwuchskräfte der SPD teilnehmen durften. Wobei man unter Nachwuchs auch etwas Falsches verstehen könnte, denn das Alter der Beteiligten ging quer durch die verschiedensten Altersgruppen. Vom baldigen Abiturienten, über den baldigen Bachelor (ich), bis hin zum hoffentlich nicht so baldigen – denn solche Männer braucht das Land – Rentner. Ach, und bevor ich noch Ärger mit der ASF bekomme, zwei Frauen waren auch noch vertreten. Vor allem eine der Damen schaffte es dann auch immer wieder die erstaunten Blicke der vereinigten männlichen Genossenschaft auf sich zu ziehen.
Eine erste positive Erfahrung war also schon vorab, die verschiedensten Lebensgruppen und deren Sicht der Dinge, in einer Runde vereint, betrachten zu können.

Der Inhalt dieses Seminars drehte sich um das Thema „Rhetorik“. Sicher, einige von den alt eingesessenen Haudegen unter Euch mögen jetzt denken:

„Wer nichts zu sagen hat, der sollte auch nichts sagen!“

Anmerkung:
Nur, dass es in einer Rede eben nur zu 7% auf den Inhalt ankommt und der Schwerpunkt darauf liegt, WIE man den Menschen begegnet. Ein Faktum, das, ich nenne sie mal, „die Anderen“ also scheinbar besser beherrschen und daher Wahl nach Wahl gewinnen.

Auf sinnvolle Art und Weise durfte bzw. sollte dann auch jeder der Teilnehmer eine Rede nach vorher gelerntem Aufbau konzipieren und letztlich auch vortragen – und zwar vor der Gruppe und mit Videoaufzeichnung. Learning-by-Doing also, das mir gerade wegen meines Themas „Studiengebühren“, Gott sei Dank, nicht schwer fiel. Der große Vorteil dieser Vorgehensweise bestand darin, ein Feedback von der Gruppe zu bekommen, über seine Stärken und Schwächen, vor allem aber sich selbst im Fernsehen betrachten zu können und so die gemachten Fehler zum nächsten Auftritt am folgenden Tag abzustellen, mehr oder minder erfolgreich.

Nach der harten Arbeit durfte schließlich entspannt werden. Nicht, dass die vortragende Dame wenige von den sinnvollen Pausen zwischendurch einbrachte, um so letztlich die Aufmerksamkeit der Zuhörenden zu steigern. Doch freute sich jeder der Teilnehmer auf den gemeinsamen Abend in der Grillhütte, wo man sich in lockerer Runde bei einem Glas Bier oder zwei, oder drei … näher kennen lernen konnte.

Insgesamt kann ich diesem Wochenende also ausschließlich positives abgewinnen. Nicht nur, dass ich aus diesem Seminar etwas fürs Leben mitnehmen konnte, sondern auch, dass ich all die Genossen aus den verschiedensten Ortsvereinen kennen lernen durfte, die mich auch in meiner Absicht bestärkten, in Hamminkeln die Jusos ins Leben zu rufen und bei Bedarf mit unterstützen wollen.

Ich freue mich schon auf das nächste Wochenend-Seminar in Stenden.

Mit herzlichen Grüßen,

Euer Markus Sturm