Kunst und Denkmalgeschützte Schlösser haben eines gemeinsam, beides kann zumeist nur mittels hoher staatlicher Zuschüsse erhalten werden. Daher ist es zwingend erforderlich, neue Wege zu beschreiten und im Falle des Schlosses Ringenberg ein gesamtheitliches Konzept zu erarbeiten. Künstler sollten nicht im stillen Kämmerlein ihre Schöpfungen für eine kleine erlesene Klientel erarbeiten, sondern ihre Kreativität der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Ein Miteinander von Standesamt, Gastronomie und Künstlern bietet hier viele Möglichkeiten und alle könnten davon profitieren. Skulpturen im Vorhof des Schlosses. Kunst und Musik im Zusammenspiel mit Gastronomie. Warum nicht! Übrigens hätte meine Tochter gerne Samstags im Schloss geheiratet, warum geht das nicht? An den Standesbeamtinnen liegt es jedenfalls nicht, wie ich nachgefragt habe. Das dieses Jahr der Weihnachtsmarkt am Schloss stattfindet ist sicher ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wilfried Fenske